Mikroverunreinigung

Mikroverunreinigungen finden sich heute im Abwasser und dadurch auch vermehrt in den natürlichen Gewässern wieder. Darunter sind hauptsächlich Hormone, Medikamente und Biozide, Reinigungsmittel und Kosmetika die Tiere und Pflanzen bedrohen und sich teilweise wieder in den Nahrungs­mittel­kreislauf einschleusen. Als erstes Land weltweit hat die Schweiz seit Januar 2016 ein modernes Gewässerschutz-Gesetz (GSchG), das diese Mikrover­un­reinigungen mit einbezieht und deren Elimination von mindestens 80% der Spurenstoffe verlangt. Rund 100 ARA müssen somit in den nächsten 20 Jahren mit einer sog. 4. Reinigungsstufe nachgerüstet werden.

In unzähligen Untersuchungen und Pilotanlagen haben sich zwei Verfahren dafür als geeignet hervorgehoben und sind anerkannt, das Aktivkohleverfahren und die Behandlung der Abwässer mit Ozon.

ROMAG wurde bereits vor einigen Jahren mit den Anforderungen an Ozonanlagen vertraut mit einem Auftrag von Carbagas Auftrag für Engineering, Herstellung und die Montage einer Ozonanlage zur Reduktion von Überschussschlamm in einer Industrie-Kläranlage. Anfangs 2011 beteiligte sich ROMAG an einer Pilotanlage im Rahmen eines Technologieförderungsprojektes zur die Elimination von Mikro­verunreinigungen aus kommunalem Abwasser auf der ARA Schönau, Cham.

Heute bereiten wir uns intensiv auf diese neuen Herausforderungen vor, zusammen mit anderen spezialisierten Unternehmen, wie Hersteller von Ozongeneratoren und Steuerungsbauer, ein verlässlicher und kompetenter Partner für die Planer und ARA zu werden. 

Ihr Ansprechpartner

Bernhard Furrer

Leiter im Bereich Mikroverunreinigung

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